Im Winter sind Futterhäuschen für Vögel eine echte Überlebenshilfe! In der kalten Jahreszeit ist ihr Energieverbrauch sehr hoch, zusätzliche Nahrung kann daher lebensrettend sein! Hanfsamen eignen sich für Wildvögel besonders gut, sie liefern Energie, Omega-3-Fettsäuren und Proteine!

Kaum ein anderes Thema wird unter Vogelfreunden so heiß und emotional diskutiert wie die Winterfütterung. Die einen plädieren fürs Füttern, damit kein Vogel den Hungertod erleidet, andere bezeichnen es als falsch verstandene Tierliebe

Wie wichtig ist das Füttern der Vögel im Winter?

In der kalten Jahreszeit ist der Energieverbrauch der Wildvögel sehr hoch und gerade bei länger anhaltendem Frost, auch wenn keine geschlossene Schneedecke liegt, finden Vögel auf gefrorenen Böden kaum Futter.

Wer frisst was?

Die Schnabelform bestimmt das Futter der Vögel. Finken, Spatzen und Ammern mögen am liebsten Sonnenblumenkerne, Hanfsamen, Getreidekörner oder die üblichen Freiland-Futtermischungen. Rotkehlchen, Meisen, Kleiber, Amseln, Zaunkönig und Drosseln bevorzugen tierische Kost oder feine ölhaltige Samenmischungen, wie sie in Meisenknödeln oder -ringen zu finden sind. In einem Fettgemisch aus Talg sind die Körner zudem vor Nässe geschützt.

Hanfsamen schmecken diesen Vogelarten besonders gut: Birkenzeisig, Blaumeise, Buchfink, Erlenzeisig, Feldsperling, Goldammer, Haussperling, Heckenbraunelle, Kohlmeise, Ringeltaube, Rotkehlchen, Stieglitz, Sumpfmeise, Tannenmeise, Türkentaube, Weidenmeise

Vögel lieben Futterhanf 

Hanfsamen dienen sowohl als Einzelfuttermittel oder in Kombination mit anderem Vogelfutter (Sonnenblumenkerne, Samenmischungen ) als Ergänzungsfutter . Unser Hempy Futterhanf aus Österreich ->  Futterhanfsamen in der 1-kg-Packung

Das sollte bei der Vogelfütterung beachtet werden

  • Hygiene am Futterhäuschen: die Vögel sollten das Futter nicht mit Kot verschmutzen können. Wichtig ist es, die Futterstelle sauber zu halten. Besser als offene Futterhäuschen sind deshalb Futterspender, bei denen Tiere nicht im Futter herumlaufen, es beschmutzen und dadurch Krankheitserreger verbreiten können. Wer auf das traditionelle Vogelhaus nicht verzichten möchte, sollte es regelmäßig mit heißem Wasser reinigen und täglich nur wenig Futter nachlegen. Beim Reinigen aus hygienischen Gründen Handschuhe tragen.
  • Trockenes Futter: auch wenn es schneit oder regnet, muss das Futter trocken bleiben.

Quellen: Österreichischer Naturschutzbund,  www.br.de, www.ndr.de  06.01.2021