Hanfsamen vs. Hanfblüten

|Hanfsamen vs. Hanfblüten

Hanf bringt sich immer mehr ins Gespräch. Neben Hanfsamen und den vielen daraus gewonnenen Produkten, die mit ihrem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, hochwertigem Eiweiß, Vitaminen und Antioxidantien längst zum heimischen Superfood avanciert sind,  wird immer öfter auch CBD-Öl verwendet, das aus den Hanfblüten gewonnen wird. Doch wo liegt der Unterschied?

Gleich vorweg: Sowohl Hanfsamen- als auch Hanfblüten-Produkte werden aus geprüftem Lebensmittelhanf gewonnen, dessen THC-Wert (Tetrahydrocannabinol) unter 0,2 % liegt, wodurch keinerlei sinnesweiternde, halluzinogene oder gar suchtfördernde Wirkung gegeben ist. Während die Power bei Hanfsamen und Hanfsamenöl im idealen Verhältnis von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, der enthaltenen Gamma-Linolensäure und dem hochwertigen Eiweißgehalt liegt, ist es bei CBD-Öl das enthaltene Cannabidiol (CBD), das wegen seiner natürlichen beruhigenden Eigenschaften immer mehr gefragt ist.

In unserem Sortiment finden Sie daher nun auch Bio-Produkte aus Hanfblüten wie Tee und CBD-Öl aus österreichischer Produktion vom burgenländischen Familienunternehmen BioBloom, das sich auf die Verarbeitung von Hanfblüten spezialisiert hat, sowie von MediHemp. Die BioBloom Hanftropfen sind durch die eigens entwickelte Anbauweise, die händische Verarbeitung der reinen Hanfblüten sowie durch die CO2-Extraktion eines führenden europäischen Labors einzigartig am Markt. Sie bestechen durch 100 % Naturreinheit, wodurch alle wichtigen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze (CBD, CBDa, Terpene, Flavonoide, etc.) erhalten bleiben. Damit sind Wirkung und biologische Aktivität um ein Vielfaches höher als bei CBD-Ölen mit synthetisch hergestellten CBD-Reinstoffen.

Gewonnen werden die BioBloom-Hanftropfen ausschließlich aus EU-zertifiziertem Bio Nutzhanf mit einer THC-Grenze von unter 0,2 %. Somit wird eine berauschende Wirkung ausgeschlossen.

Was macht Cannabidiolsäure (CBDa) so besonders?

Cannabidiolsäure (CBDa) ist das Hauptcannabinoid der frischen Hanfpflanze. Werden Hanfblüten mit kochendem Wasser aufgegossen, entwickelt sich nach 15 Minuten Ziehzeit die entzündungshemmende Cannabidiolsäure. „Der Tee wirkt entspannend und nervenberuhigend, vor allem bei Schlafstörungen konnte damit bereits zahlreiche Menschen profitieren“, erzählt BioBloom-Geschäftsführerin Elisabeth Denk.

Auch das 6- bis 10-prozentige CBD-Öl, das durch schonende Extraktion aus den Hanfblüten gewonnen wird, verfügt über entspannende Eigenschaften. Immer mehr Studien belegen seine beruhigende Wirkung bei Nervosität, Angespanntheit und Ängsten und als schmerzlinderndes Mittel ohne Nebenwirkungen.  

Wer sich mit dem Geschmack der CBD-Tropfen schwertut, findet in CBD-Kapseln eine geschmacksneutrale Variante, die Hanfsamenöl mit 5-prozentigem CBD-Öl enthält.

Viele Pflanzen enthalten übrigens Cannabinoide, wie beispielsweise der Rote Sonnenhut (Echinacea Purpurea). In der Hanfpflanze (Cannabis) ist das Vorkommen jedoch besonders hoch, ein Umstand, dem Hanf auch die botanische Namensgebung verdankt.

Wie und warum Cannabinoide wirken

Im menschlichen Gehirn gibt es Rezeptoren, an die sich die Hanf-Cannabinoide heften können, da auch der menschliche Körper selbst produziert sie. Das sogenannte Endocannabinoid-System (ECS), also die körpereigenen endogenen Cannabinoide und ihre Rezeptoren, hilft bei der Regulierung von Schlaf, Immunsystem und Schmerzempfinden. Wird es von Cannabinoiden  aktiviert, lässt dementsprechend ebenfalls Schmerz nach, Schlaf verbessert sich und das Immunsystem entspannt sich.

An der genauen Wirkungsweise wird derzeit noch intensiv geforscht. Erste Ergebnisse und zahlreiche Anwenderberichte jedenfalls legen die Vermutung nahe, dass CBD bei entzündlichen (Gelenk)Erkrankungen den Entzündungsschmerz lindern kann.

Auf der Zunge zergehen lassen

Die Wirkung von CBD-Öl entfaltet sich am besten, wenn die Tropfen unter der Zunge einige Minuten lang über die Mundschleimhaut einwirken können, bevor sie verschluckt werden. Die Dosierung sollte anfänglich niedrig gewählt werden, da die Wirkungsweise je nach Organismus und Beschwerden variiert. Übrigens in der Schwangerschaft und Stillzeit sollte man auf CBD-Produkte besser verzichten.

All diese CBD-Produkte finden Sie in unserem Hanfland-Shop!

Quellen: BioBloom, Zentrum der Gesundheit
2017-12-13T18:55:16+00:00 13. Dezember 2017|Allgemein, Gesundheit|