Die Pflege 2017-01-23T13:07:33+00:00

Hanf-Pflege

Eine Vegetationsperiode, also die Zeit von der Aussaat bis zur Ernte, dauert bei Hanf etwa 100 Tage, gleich lange wie bei Lein und Raps, und bietet aus pflanzenbaulicher Sicht Vorteile für eine extensive und ökologische Landwirtschaft. Die Massenentwicklung ist zwischen 4. und 10. Wachstumswoche am größten, in dieser Zeit sind auch der Nährstoff- und Wasserbedarf relativ hoch.

 

hanfpflege

 

Erfahrungen aus früheren Zeiten und aus dem heutigen Hanfanbau weisen den Hanf hinsichtlich Pflanzenschutz als wenig anspruchsvoll aus. Krankheitserreger und Schädlinge sind bisher beim Hanf kaum von Bedeutung, sodass Pestizid-Einsätze in der konventionellen Landwirtschaft derzeit nicht nötig sind. Durch sein schnelles Jugendwachstum und sein dichtes Blattwerk ist der Hanf ein ausgezeichneter Unkrautunterdrücker.

Vom Anbau bis zur Ernte benötigt Hanf keine kulturtechnischen Arbeiten, somit ist Hanf eine ideal für die extensive Bewirtschaftung. Die Hanfernte wird von Lohnunternehmer durchgeführt. Somit hat der Landwirt nach dem Anbau bis zur Ernte, wo er die frisch geernteten Hanfkörner rasch zur Trocknung bringen muss keine Arbeit.
Um die Reinheit der Hanfsamen zu gewährleisten, empfiehlt sich immer wieder eine Kontrolle des Hanffeldes auf Fremdkorn. Die Erfahrung zeigt, dass Sonnenblumenkerne oder Flughafer nicht „herausgereinigt“ werden können, dies führt zu einer Qualitätseinbußung der Hanfernte.