Baustoffe 2016-10-26T11:44:17+00:00

Hanf: Baustoff der Zukunft

Auch als Baustoff hat Hanf eine jahrtausendelange Tradition, die heute eine Renaissance erlebt: Immer öfter wird die extrem widerstandsfähige Hanffaser beim Hausbau, zum Beispiel zur Wärme- und Schalldämmung eingesetzt. Egal ob Wärmespeicherung oder -dämmung, Schall- oder Brandschutz – Hanf ist als Baustoff gefragt. So werden beispielsweise ganz in unserer Nähe in Haugsdorf flexible Dämmplatten für Wände, Decken und Dächer von Naporo hergestellt, die bereits mit dem Umweltpreis ausgezeichnet wurden.

Die besonderen Vorteile liegen im hervorragenden Wärme-, Hitze- und Schallschutz und natürlich in der Nachhaltigkeit des Rohstoffs Hanf. Aber auch der hohe Verarbeitungskomfort macht Hanf perfekt geeignet beim Hausbau, denn die Fasern können bequem und ohne gesundheitsgefährdende Stoffe eingesetzt werden. Hanffasern können als Dämmstoff mit allen diffusionsoffenen Baustoffen wie Mauerwerk oder Holz verbunden werden kann.

Auch beim Thema Brandschutz bringt Hanf klare Vorteile mit sich, denn die Faser gilt als schwer brennbar und entwickelt keine toxischen Schwelgase. Auch die Gefahr des Kamineffektes wird mit Hanf als Baustoff verhindert.

 

 

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Dämmplatten aus Hanf gewinnen immer mehr an Bedeutung

 

Hanffilz eignet sich sehr gut zur Trittschalldämmung, wobei die Hanffasern die Raumfeuchtigkeit in hohem Maße regulieren. Auch die Schallausbreitung kann mit Hanfdämmplatten so gelenkt werden, dass Lärm von außen gedämpft wird und Lärm innerhalb des Hauses auf allen Ebenen stark verringert werden kann.

TOP: Hanffasern sind für Schädlinge wie Käfer oder Mäuse nicht futterrelevant, weshalb sie hanfgedämmte Häuser lieber meiden.

Auf unseren Feldern und den Feldern unserer Hanfvertragsbauern wird Hanfstroh bei der Ernte in Quader- oder Rundballen gepresst. Aus dem entholzten Fasermaterial werden dann Dämmstoffe bzw. Zellstoff für die Papiererzeugung produziert.

 

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Hanfstrohballen