Auch Pferde lieben Hanf

|Auch Pferde lieben Hanf

Längst hat sich Hanf als hervorragende natürliche Nahrungsergänzung in den Küchen Europas etabliert. Die Vielfalt an Hanfprodukten wie Hanföl, Hanfsamen, Hanfschrot, Hanfmehl und das hochwertige Hanfprotein-Pulver und Hanfblattpulver machen es leicht, das „Superfood“ ganz unkompliziert in unsere Ernährung einzubauen.

Immer öfter greifen begeisterte Hanf-Freunde auch bei Ihren Tieren zur gesunden Ergänzung des Tierfutters mit Hanf. Vor allem Hanfschrot und Hanfpellets eignen sich hier zur Aufwertung der täglichen Mahlzeit bei Pferden, Hunden und auch kleineren Haustieren.

Welch großartige Unterstützung Hanf auch für die Gesundheit von Tieren ist, entnehmen wir dem Erfahrungsbericht von Astrid Kaudela, die im Reitverein Paddock in Laa an der Thaya Erfahrungen sammeln konnte. Schon seit Juni 2016 werden hier alle 25 Pferde mit der Beigabe von Hanfschrot zu ihrem Futter versorgt.

Gesundheit

Pferde fressen Hanfschrot sehr gerne und bei keinem der Tiere konnte eine Unverträglichkeit festgestellt werden. Allerdings machte sich die hohe Nährstoffdichte von Hanf bereits mehrfach sehr positiv bemerkbar: Etwa in der wohltuenden Wirkung auf das Immunsystem, die Astrid Kaudela an den deutlich geringeren Erkrankungen über die Wintermonate ermessen kann, was auch von der Tierärztin des Reitvereins bestätigt wurde.

Wie positiv die Nahrungsergänzung mit Hanfschrot auf den Stoffwechsel und das Verdauungssystem der Tiere wirkt, zeigte der Fall einer Stute eindrucksvoll. Sie litt unter Kotwasser, das schon einen Monat nach Zufütterung von Hanf gänzlich verschwunden war. Auch bei Arthrose, Sommerekzem, Hufrehe und Sehnenproblemen konnte Astrid Kaudela bereits sehr positive Erfahrungen machen. Ältere Pferde und schlechte Futterverwerter profitieren auch sichtlich durch die Beigabe von Futterhanf.

Deutlich sichtbar macht sich der Gesundheitseffekt von Hanf am Fell der Tiere: Schon rund zwei Monate nachdem Hanfschrot zugefüttert worden war, war bei allen Pferden ein glänzenderes Fell zu erkennen, vor allem nach dem Winter war für Astrid Kaudela auffallend, dass das Fell nicht wie sonst bis zum Fellwechsel stumpf war, sondern unverminderten Glanz behalten hatte. Das wird im Reitverein Paddock nun auch durch eine Frühjahrskur mit Hanf noch verstärkt: Über den Zeitraum von zwei bis drei Monaten erhalten die Pferde hier die doppelte Ration an Hanfschrot.

Dosierung

Aus ihrer Erfahrung empfiehlt Astrid Kaudela beim Einstieg mit Futterhanf etwa eine Woche lang mit 20 bis 30 g Hanfschrot anzufüttern, danach bei Großpferden 50 bis 60 g, bei Kleinpferden und Ponys 30 bis 40 g täglich (je 100 Kilo Gewicht ca. 10 – 20 g).

Um positive Ergebnisse zu erzielen, sollte Hanf längerfristig dem Futter beigemischt werden. Erste Verbesserungen sind nach einer regelmäßigen Fütterung nach zwei bis drei Monaten zu erwarten. „Wir füttern Hanfschrot das ganze Jahr über an unsere Pferde, jene die gesundheitliche Probleme haben, erhalten für zwei bis drei Monate die doppelte Ration, weil wir auf diese Weise im vergangenen Jahr die besten Erfahrungen machen konnten.“

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2017-05-22T21:22:10+00:00 5. April 2017|Erfahrungsberichte, Hanf & Tiere|